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Romans

Romans 8

BasisBibel (2021)

Translation: BB
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Neues Leben durch Gottes Geist

1Es gibt also keine Verurteilung mehr für die, die zu Christus Jesus gehören.Select Romans 8:1

2Das bewirkt das Gesetz, das vom Geist Gottes bestimmt ist. Es ist das Gesetz, das Leben schenkt durch die Zugehörigkeit zu Christus Jesus. Es hat dich befreit von dem alten Gesetz, das von der Sünde bestimmt ist und den Tod bringt.Select Romans 8:2

3Das alte Gesetz war machtlos. Es scheiterte an unserer menschlichen Natur. Deshalb sandte Gott seinen eigenen Sohn in Gestalt eines der Sünde ausgelieferten Menschen. Er sollte sein Leben für unsere Sünden geben. So wurde die Sünde verurteilt, die in der menschlichen Natur angelegt ist.Select Romans 8:3

4Das tat er, damit die Forderung des Gesetzes durch uns erfüllt wird. Denn jetzt ist unser Leben nicht mehr von der menschlichen Natur bestimmt, sondern vom Geist Gottes.Select Romans 8:4

5Wer von der menschlichen Natur bestimmt ist, strebt nur nach weltlichen Dingen. Wer aber vom Geist Gottes bestimmt ist, strebt nach dem, was der Geist will.Select Romans 8:5

6Nach weltlichen Dingen zu streben bringt den Tod. Aber nach dem zu streben, was der Geist will, bringt Leben und Frieden.Select Romans 8:6

7Darum bedeutet das Streben nach weltlichen Dingen Feindschaft gegen Gott. Es ordnet sich nämlich nicht dem Gesetz Gottes unter – dazu ist es ja gar nicht fähig.Select Romans 8:7

8Wer also von seiner menschlichen Natur bestimmt ist, kann Gott unmöglich gefallen.Select Romans 8:8

9Aber ihr seid nicht mehr von der menschlichen Natur bestimmt, sondern vom Geist Gottes. Denn der wohnt in euch. Wer dagegen diesen Geist nicht hat, den Christus gibt, gehört auch nicht zu ihm.Select Romans 8:9

10Wenn Christus jedoch in euch gegenwärtig ist, dann ist euer Leib zwar tot aufgrund der Sünde. Aber der Geist erfüllt euch mit Leben, weil Gott euch als gerecht angenommen hat.Select Romans 8:10

11Es ist derselbe Geist Gottes, der Jesus von den Toten auferweckt hat. Wenn dieser Geist nun in euch wohnt, dann gilt: Gott, der Christus von den Toten auferweckt hat, wird auch eurem sterblichen Leib das Leben schenken. Das geschieht durch seinen Geist, der in euch wohnt.Select Romans 8:11

Leben als Kinder Gottes

12Brüder und Schwestern, das bedeutet: Wir sind nicht mehr der menschlichen Natur verpflichtet und müssen ihr nicht länger folgen.Select Romans 8:12

13Wenn ihr nämlich so lebt, wie es der menschlichen Natur entspricht, müsst ihr sterben. Wenn ihr aber mithilfe von Gottes Geist die Gewohnheiten eurer menschlichen Natur tötet, werdet ihr leben.Select Romans 8:13

14Alle, die sich von diesem Geist führen lassen, sind Kinder Gottes.Select Romans 8:14

15Ihr habt ja nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht. Dann müsstet ihr doch wieder Angst haben. Ihr habt vielmehr einen Geist empfangen, der euch zu Kindern Gottes macht. Weil wir diesen Geist haben, können wir rufen: »Abba! Vater!«Select Romans 8:15

16Und derselbe Geist bestätigt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.Select Romans 8:16

17Wenn wir Kinder sind, dann sind wir aber auch Erben: Erben Gottes und Miterben von Christus. Voraussetzung ist, dass wir sein Leiden teilen. Denn dadurch bekommen wir auch Anteil an seiner Herrlichkeit.Select Romans 8:17

Die ganze Schöpfung wartet auf ihre Befreiung

18Ich bin überzeugt: Das Leid, das wir gegenwärtig erleben, steht in keinem Verhältnis zu der Herrlichkeit, die uns erwartet. Gott wird sie an uns offenbar machen.Select Romans 8:18

19Die ganze Schöpfung wartet doch sehnsüchtig darauf, dass Gott die Herrlichkeit seiner Kinder offenbart.Select Romans 8:19

20Denn die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, allerdings nicht durch eigene Schuld. Vielmehr hat Gott es so bestimmt. Damit ist aber eine Hoffnung verbunden:Select Romans 8:20

21Denn auch die Schöpfung wird befreit werden aus der Sklaverei der Vergänglichkeit. Sie wird ebenfalls zu der Freiheit kommen, die Gottes Kinder in der Herrlichkeit erwartet.Select Romans 8:21

22Wir wissen ja: Die ganze Schöpfung seufzt und stöhnt vor Schmerz wie in Geburtswehen – bis heute.Select Romans 8:22

23Und nicht nur sie: Uns geht es genauso! Wir haben zwar schon als Vorschuss den Geist Gottes empfangen. Trotzdem seufzen und stöhnen auch wir noch in unserem Innern. Denn wir warten ebenso darauf, dass Gott uns endgültig als seine Kinder annimmt. Dabei wird er auch unseren Leib von der Vergänglichkeit erlösen.Select Romans 8:23

24Denn wir sind zwar gerettet, aber noch ist alles erst Hoffnung. Und eine Hoffnung, die wir schon erfüllt sehen, ist keine Hoffnung mehr. Wer hofft schließlich auf das, was er schon vor sich sieht?Select Romans 8:24

25Wir aber hoffen auf etwas, das wir noch nicht sehen. Darum müssen wir geduldig warten.Select Romans 8:25

Der Geist steht denen bei, die erwählt sind

26In gleicher Weise steht uns der Geist Gottes da bei, wo wir selbst unfähig sind. Wir wissen ja nicht einmal, was wir beten sollen. Und wir wissen auch nicht, wie wir unser Gebet in angemessener Weise vor Gott bringen. Doch der Geist selbst tritt mit Flehen und Seufzen für uns ein. Dies geschieht in einer Weise, die nicht in Worte zu fassen ist.Select Romans 8:26

27Aber Gott weiß ja, was in unseren Herzen vorgeht. Er versteht, worum es dem Geist geht. Denn der Geist tritt vor Gott für die Heiligen ein.Select Romans 8:27

28Wir wissen aber: Denen, die Gott lieben, dient alles zum Guten. Es sind die Menschen, die er nach seinem Plan berufen hat.Select Romans 8:28

29Die hat er schon im Vorhinein ausgewählt. Im Voraus hat er sie dazu bestimmt, nach dem Bild seines Sohnes neu gestaltet zu werden. Denn der sollte der Erstgeborene unter vielen Brüdern und Schwestern sein.Select Romans 8:29

30Wen Gott so im Voraus bestimmt hat, den hat er auch berufen. Und wen er berufen hat, den hat er auch für gerecht erklärt. Und wen er für gerecht erklärt hat, dem hat er auch Anteil an seiner Herrlichkeit gegeben.Select Romans 8:30

Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen

31Was sollen wir noch mehr sagen? Wenn Gott für uns ist, wer kann sich dann noch gegen uns stellen?Select Romans 8:31

32Er hat ja seinen eigenen Sohn nicht verschont. Vielmehr hat er ihn für uns alle in den Tod gegeben. Wenn er uns aber seinen Sohn geschenkt hat, wird er uns dann nicht auch alles andere schenken?Select Romans 8:32

33Wer kann also Anklage erheben gegen die Menschen, die Gott ausgewählt hat? Gott selbst erklärt sie doch für gerecht!Select Romans 8:33

34Wer kann uns da noch verurteilen? Schließlich tritt doch Christus Jesus für uns ein – der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt wurde und an der rechten Seite Gottes sitzt.Select Romans 8:34

35Was kann uns von Christus und seiner Liebe trennen? Etwa Leid, Angst oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder gar die Hinrichtung?Select Romans 8:35

36Schließlich heißt es ja in der Heiligen Schrift: »Weil wir uns zu dir bekennen, bedroht man uns täglich mit dem Tod. Wie Schlachtvieh werden wir behandelt.«Select Romans 8:36

37Doch aus alldem gehen wir als strahlende Sieger hervor. Das haben wir dem zu verdanken, der uns so sehr geliebt hat.Select Romans 8:37

38Ich bin zutiefst überzeugt: Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen – nicht der Tod und auch nicht das Leben, keine Engel und keine weltlichen Mächte, nichts Gegenwärtiges und nichts Zukünftiges und auch keine andere gottfeindliche Kraft.Select Romans 8:38

39Nichts Über- oder Unterirdisches und auch nicht irgendetwas anderes, das Gott geschaffen hat – nichts von alledem kann uns von der Liebe Gottes trennen. In Christus Jesus, unserem Herrn, hat Gott uns diese Liebe geschenkt.Select Romans 8:39

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