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Ecclesiastes

Ecclesiastes 10

Elberfelder (1871)

Translation: ELBERFELDER
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1Tote Fliegen machen das Öl des Salbenmischers stinkend und gärend: ein wenig Torheit hat mehr Gewicht als Weisheit und Ehre. -Select Ecclesiastes 10:1

2Des Weisen Herz ist nach seiner Rechten, und des Toren Herz nach seiner Linken gerichtet.Select Ecclesiastes 10:2

3Und auch wenn der Tor auf dem Wege wandelt, fehlt ihm der Verstand, und er sagt allen, er sei ein TorSelect Ecclesiastes 10:3

4Wenn der Zorn des Herrschers wider dich aufsteigt, so verlaß deine Stelle nicht; denn Gelassenheit verhindert große Sünden. -Select Ecclesiastes 10:4

5Es gibt ein Übel, das ich unter der Sonne gesehen habe, gleich einem Irrtum, welcher von dem Machthaber ausgeht:Select Ecclesiastes 10:5

6Die Torheit wird in große Würden eingesetzt und Reiche sitzen in Niedrigkeit.Select Ecclesiastes 10:6

7Ich habe Knechte auf Rossen gesehen, und Fürsten, die wie Knechte zu Fuß gingen.Select Ecclesiastes 10:7

8Wer eine Grube gräbt, kann hineinfallen; und wer eine Mauer einreißt, den kann eine Schlange beißen.Select Ecclesiastes 10:8

9Wer Steine bricht, kann sich daran verletzen; wer Holz spaltet, kann sich dadurch gefährden. -Select Ecclesiastes 10:9

10Wenn das Eisen stumpf geworden ist, und er hat die Schneide nicht geschliffen, so muß er seine Kräfte mehr anstrengen; aber die Weisheit ist vorteilhaft, um etwas in Stand zu setzen -Select Ecclesiastes 10:10

11Wenn die Schlange beißt, ehe die Beschwörung da ist, so hat der Beschwörer keinen Nutzen.Select Ecclesiastes 10:11

12Die Worte des Mundes eines Weisen sind Anmut, aber die Lippen eines Toren verschlingen ihn.Select Ecclesiastes 10:12

13Der Anfang der Worte seines Mundes ist Torheit, und das Ende seiner Rede ist schlimmer UnsinnSelect Ecclesiastes 10:13

14Und der Tor macht viele Worte: doch weiß der Mensch nicht, was sein wird; und was nach ihm sein wird, wer wird es ihm kundtun?Select Ecclesiastes 10:14

15Die Mühe des Toren macht ihn müde, ihn, der nicht einmal nach der Stadt zu gehen weiß.Select Ecclesiastes 10:15

16Wehe dir, Land, dessen König ein Knabe ist, und dessen Fürsten am Morgen schmausenSelect Ecclesiastes 10:16

17Glücklich, du Land, dessen König ein Sohn der Edlen ist, und dessen Fürsten zu rechter Zeit speisen, als Männer und nicht als Schwelger -Select Ecclesiastes 10:17

18Durch Faulenzen senkt sich das Gebälk, und durch Lässigkeit der Hände tropft das Haus. -Select Ecclesiastes 10:18

19Um sich zu belustigen, hält man Mahlzeiten, und Wein erheitert das Leben, und das Geld gewährt alles. -Select Ecclesiastes 10:19

20Auch in deinen Gedanken fluche dem Könige nicht, und in deinen Schlafgemächern fluche nicht dem Reichen; denn das Gevögel des Himmels möchte die Stimme entführen, und das Geflügelte das Wort anzeigen.Select Ecclesiastes 10:20

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