Psalms 56
Elberfelder (1905)
Translation: ELBERFELDER1905
1Dem Vorsänger, nach: "Die Taube der fernen Terebinthen". Von David, ein Gedicht, als die Philister ihn zu Gath ergriffen. Sei mir gnädig, o Gott! Denn es schnaubt nach mir der Mensch; den ganzen Tag mich befehdend, bedrückt er mich.Select Psalms 56:1
2Es schnauben meine Feinde den ganzen Tag; denn viele befehden mich in Hochmut.Select Psalms 56:2
3An dem Tage, da ich mich fürchte, vertraue ich auf dich.Select Psalms 56:3
4In Gott werde ich rühmen sein Wort; auf Gott vertraue ich, ich werde mich nicht fürchten; was sollte das Fleisch mir tun?Select Psalms 56:4
5Meine Worte verdrehen sie den ganzen Tag, alle ihre Gedanken sind wider mich zum Bösen.Select Psalms 56:5
6Sie rotten sich zusammen, verstecken sich, sie beobachten meine Fersen, weil sie meiner Seele auflauern.Select Psalms 56:6
7Sollte bei ihrem Frevel Rettung für sie sein? Im Zorn stürze nieder die Völker, o Gott!Select Psalms 56:7
8Mein Umherirren zählst du. Lege in deinen Schlauch meine Tränen; sind sie nicht in deinem Buche?Select Psalms 56:8
9Dann werden meine Feinde umkehren an dem Tage, da ich rufe; dieses weiß ich, daß Gott für mich ist.Select Psalms 56:9
10In Gott werde ich rühmen das Wort, in Jehova werde ich rühmen das Wort.Select Psalms 56:10
11Auf Gott vertraue ich; ich werde mich nicht fürchten; was sollte der Mensch mir tun?Select Psalms 56:11
12Auf mir, o Gott, sind deine Gelübde, ich werde dir Dankopfer entrichten.Select Psalms 56:12
13Denn du hast meine Seele vom Tode errettet, ja, meine Füße vom Sturz, um zu wandeln vor dem Angesicht Gottes im Lichte der Lebendigen.Select Psalms 56:13
Elberfelder (1905) (ELBERFELDER1905) · Public Domain