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Proverbs Chapter 25 Luther (1545)

Poetry & wisdom · Proverbs · Luther (1545) · 28 verses

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잠언 25장은 "히스기야의 신하들이 편집한 솔로몬의 잠언"이 시작되는 장이다. 왕 앞에서의 처신, 이웃과의 다툼, 알맞은 말, 절제, 원수를 먹이라는 교훈 등을 짧은 비유로 담았다.

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25Proverbs · Luther (1545)
1Dies sind auch Sprüche Salomos, die hinzugesellt haben die Männer Hiskias, des Königs Judas.
2Es ist GOttes Ehre, eine Sache verbergen; aber der Könige Ehre ist's, eine Sache erforschen.
3Der Himmel ist hoch und die Erde tief; aber der Könige Herz ist unerforschlich.
4Man tue den Schaum vom Silber, so wird ein rein Gefäß draus.
5Man tue gottlos Wesen vom Könige, so wird sein Thron mit Gerechtigkeit bestätiget.
6Prange nicht vor dem Könige und tritt nicht an den Ort der Großen.
7Denn es ist dir besser, daß man zu dir sage: Tritt hie herauf! denn daß du vor dem Fürsten geniedriget wirst, daß deine Augen sehen müssen.
8Fahre nicht bald heraus zu zanken; denn was willst du hernach machen, wenn du deinen Nächsten geschändet hast?
9Handle deine Sache mit deinem Nächsten und offenbare nicht eines andern Heimlichkeit,
10auf daß dir's nicht übel spreche, der es höret, und dein böses Gerücht nimmer ablasse.
11Ein Wort, geredet zu seiner Zeit, ist wie güldene Äpfel in silbernen Schalen.
12Wer einen Weisen straft, der ihm gehorcht, das ist wie ein gülden Stirnband und gülden Halsband.
13Wie die Kälte des Schnees zur Zeit der Ernte, so ist ein getreuer Bote dem, der ihn gesandt hat und erquickt seines Herrn Seele.
14Wer viel geredet und hält nicht, der ist wie Wolken und Wind ohne Regen.
15Durch Geduld wird ein Fürst versöhnet, und eine linde Zunge bricht die Härtigkeit.
16Findest du Honig, so iß sein genug, daß du nicht zu satt werdest und speiest ihn aus.
17Entzeuch deinen Fuß vom Hause deines Nächsten, er möchte dein überdrüssig und dir gram werden.
18Wer wider seinen Nächsten falsch Zeugnis redet, der ist ein Spieß, Schwert und scharfer Pfeil.
19Die Hoffnung des Verächters zur Zeit der Not ist wie ein fauler Zahn und gleitender Fuß.
20Wer einem bösen Herzen Lieder singet, das ist wie ein zerrissen Kleid im Winter und Essig auf der Kreide.
21Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot; dürstet ihn, so tränke ihn mit Wasser.
22Denn du wirst Kohlen auf sein Haupt häufen; und der HErr wird dir's vergelten.
23Der Nordwind bringet Ungewitter, und die heimliche Zunge macht sauer Angesicht.
24Es ist besser im Winkel auf dem Dache sitzen denn bei einem zänkischen Weibe in einem Hause beisammen.
25Ein gut Gerücht aus fernen Landen in wie kalt Wasser einer durstigen Seele.
26Ein Gerechter, der vor einem Gottlosen fällt, ist wie ein trüber Brunnen und verderbte Quelle.
27Wer zu viel Honig isset, das ist nicht gut; und wer schwere Dinge forschet, dem wird's zu schwer.
28Ein Mann, der seinen Geist nicht halten kann, ist wie eine offene Stadt ohne Mauern.

Luther (1545)
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