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Job

Job 15

Luther (1545)

Translation: LUTHER1545
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1Da antwortete Eliphas von Theman und sprach:Select Job 15:1

2Soll ein weiser Mann so aufgeblasene Worte reden und seinen Bauch so blähen mit losen Reden?Select Job 15:2

3Du strafest mit Worten, die nicht taugen, und dein Reden ist kein nütze.Select Job 15:3

4Du hast die Furcht fahren lassen und redest zu verächtlich vor GOtt.Select Job 15:4

5Denn deine Missetat lehret deinen Mund also, und hast erwählet eine schalkhafte Zunge.Select Job 15:5

6Dein Mund wird dich verdammen, und nicht ich; deine Lippen sollen dir antworten.Select Job 15:6

7Bist du der erste Mensch geboren? Bist du vor allen Hügeln empfangen?Select Job 15:7

8Hast du GOttes heimlichen Rat gehöret? und ist die Weisheit selbst geringer denn du?Select Job 15:8

9Was weißt du, das wir nicht wissen? Was verstehest du, das nicht bei uns sei?Select Job 15:9

10Es sind Graue und Alte unter uns, die länger gelebt haben denn deine Väter.Select Job 15:10

11Sollten GOttes Tröstungen so geringe vor dir gelten? Aber du hast irgend noch ein heimlich Stück bei dir.Select Job 15:11

12Was nimmt dein Herz vor? Was siehest du so stolz?Select Job 15:12

13Was setzt sich dein Mut wider GOtt, daß du solche Rede aus deinem Munde lässest?Select Job 15:13

14Was ist ein Mensch, daß er sollte rein sein, und daß der sollte gerecht sein, der vom Weibe geboren ist?Select Job 15:14

15Siehe, unter seinen Heiligen ist keiner ohne Tadel, und die Himmel sind nicht rein vor ihm.Select Job 15:15

16Wie viel mehr ein Mensch, der ein Greuel und schnöde ist, der Unrecht säuft wie Wasser.Select Job 15:16

17Ich will dir's zeigen, höre mir zu; und will dir erzählen was ich gesehen habe,Select Job 15:17

18was die Weisen gesagt haben, und ihren Vätern nicht verhohlen gewesen ist,Select Job 15:18

19welchen allein das Land gegeben ist, daß kein Fremder durch sie gehen muß.Select Job 15:19

20Der Gottlose bebet sein Leben lang; und dem Tyrannen ist die Zahl seiner Jahre verborgen.Select Job 15:20

21Was er höret, das schrecket ihn; und wenn's gleich Friede ist, fürchtet er sich, der Verderber komme;Select Job 15:21

22glaubt nicht, daß er möge dem Unglück entrinnen, und versiehet sich immer des Schwerts.Select Job 15:22

23Er zeucht hin und hernach Brot und dünket ihn immer, die Zeit seines Unglücks sei vorhanden.Select Job 15:23

24Angst und Not schrecken ihn und schlagen ihn nieder als ein König mit einem Heer.Select Job 15:24

25Denn er hat seine Hand wider GOtt gestrecket und wider den Allmächtigen sich gesträubet.Select Job 15:25

26Er läuft mit dem Kopf an ihn und ficht halsstarriglich wider ihn.Select Job 15:26

27Er brüstet sich wie ein fetter Wanst und macht sich fett und dick.Select Job 15:27

28Er wird aber wohnen in verstörten Städten, da keine Häupter sind, sondern auf einem Haufen liegen.Select Job 15:28

29Er wird nicht reich bleiben, und sein Gut wird nicht bestehen, und sein Glück wird sich nicht ausbreiten im Lande.Select Job 15:29

30Unfall wird nicht von ihm lassen. Die Flamme wird seine Zweige verdorren und durch den Odem ihres Mundes ihn wegfressen.Select Job 15:30

31Er wird nicht bestehen, denn er ist in seinem eiteln Dünkel betrogen, und eitel wird sein Lohn werden.Select Job 15:31

32Er wird ein Ende nehmen, wenn's ihm uneben ist, und sein Zweig wird nicht grünen.Select Job 15:32

33Er wird abgerissen werden wie eine unzeitige Traube vom Weinstock, und wie ein Ölbaum seine Blüte abwirft.Select Job 15:33

34Denn der Heuchler Versammlung wird einsam bleiben, und das Feuer wird die Hütten fressen, die Geschenke nehmen.Select Job 15:34

35Er gehet schwanger mit Unglück und gebiert Mühe, und ihr Bauch bringet Fehl.Select Job 15:35

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